Löschzug Ennigerloh


Löschzug Enniger


Löschzug Ostenfelde


Löschzug Westkirchen


Löschzug Hoest

Wir über uns

Bundesweit gehören den Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren sowie den Werk- und Betriebsfeuerwehren über 1,1 Millionen Mitglieder an. Sie stellen damit die größte Gefahrenabwehrorganisation dar.

Durch ein Landesgesetz sind die Städte und Gemeinden dazu verpflichtet, eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende Feuerwehr zu unterhalten, um Schadenfeuer zu bekämpfen und bei Unglücksfällen oder öffentlichen Notständen Hilfe zu leisten.

 

Doch was verbirgt sich hinter diesem Gesetzestext?
Die Stadt Ennigerloh unterhält eine Freiwillige Feuerwehr, die sich in fünf Löschzüge, eine Jugendfeuerwehr und zwei Spielmannszüge unterteilt. Zusammen 188 aktive Mitglieder, 25 Angehörige der Jugendfeuerwehr, 84 Mitglieder in den Ehrenabteilungen sowie 76 Mitglieder in den Spielmannszügen verrichten hier ihren ausschließlich ehrenamtlichen und unentgeltlichen Dienst. Die Unterhaltung der Feuerwehr obliegt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. Geleitet wird die Feuerwehr durch den Leiter der Feuerwehr und seinen Stellvertreter, die nach einer Anhörung der aktiven Wehrleute durch den Rat der Kommune eingesetzt werden.

Jedem Mitmenschen, der sich in einer Notsituation befindet, Hilfe zu geben, ist die oberste Aufgabe der Feuerwehr. Die Bekämpfung von Bränden nimmt selbstverständlich immer noch einen hohen Stellenwert ein, ist allerdings zahlenmäßig in den letzten Jahren durch bauliche Vorkehrungen und Aufklärungsmaßnahmen stark zurückgegangen. Vielmehr sind es Hilfeleistungen aller Art, die die Feuerwehr heutzutage fordern. Viele Errungenschaften einer modernen Industriegesellschaft bergen leider auch Gefahren.

Daher erstrecken sich die Einsätze im gerade begonnenen dritten Jahrtausend vom Umweltschutz, zum Beispiel durch die Beseitigung von Ölspuren oder sonstigen Gefahrstoffen, über die Hilfeleistung bei schweren Verkehrs- und Betriebsunfällen bis hin zum Katastrophenschutz wie etwa bei Unwetterlagen. Daneben gibt es noch zahllose weitere Beispiele, die die Feuerwehr als "Mädchen für alles" fordern, etwa die Rettung von Tieren aus Notsituationen oder die Öffnung von Wohnungstüren, hinter denen hilflose Personen vermutet werden, um nur einige zu nennen.

Um für diese Aufgaben gewappnet zu sein, muss eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann im Laufe der Feuerwehrlaufbahn zahlreiche Lehrgänge absolvieren, die auf Stadt-, Kreis- und Landesebene durchgeführt werden. Daneben finden zweimal monatlich Übungen statt, die dazu dienen, das Wissen und die Kenntnisse zu festigen und zu vertiefen.

 

 

All diese Tätigkeiten werden - wie es aus der Bezeichnung "Freiwillige Feuerwehr" bereits hervorgeht - unentgeltlich ohne Bezahlung geleistet. Die Fähigkeit, ein Atemschutzgerät ebenso sicher bedienen zu können wie eine hydraulische Rettungsschere und in den Grundlagen der Physik und Chemie ebenso "sattelfest" zu sein wie in der Ersten Hilfe werden praktisch neben dem eigentlichen Beruf erlernt und gefestigt.

 

 

Im Einsatzfall rücken alle privaten und beruflichen Interessen in den Hintergrund, um möglichst schnell und unkompliziert Hilfe leisten zu können. Diese Hilfe ist nicht abhängig von Reichtum, von Konfessionen, von politischen Gesinnungen oder Nationalitäten und schon gar nicht davon, ob jemand schuldig oder unschuldig in Not geraten ist.

In der Hoffnung, dass sich auch weiterhin Frauen und Männer finden werden, die bereit sind, ihren Mitmenschen uneigennützig zu helfen, arbeiten die Feuerwehren weiter nach dem Motto

Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!

© 2001 - 2017 Feuerwehr Ennigerloh --- Mail an das webmaster-team